32. AVON Frauenlauf in Berlin

32. AVON Frauenlauf in Berlin

gestern habe ich am 32. AVON Frauenlauf im Berliner Tiergarten teilgenommen. Der Lauf startet auf der Straße des 17. Juni zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule, bevor die Läuferinnen in den Tiergarten abbiegen und dort den größte Teil der Strecke absolvieren. Dies stellt für schnelle Läuferinnen meiner Meinung nach auch einen kleinen Nachteil der Veranstaltung dar. Die Wege im Tiergarten sind für die Masse an teilnehmenden Läuferinnen zu eng. Entweder du verabschiedestes dich von deiner Bestzeit und genießt den Lauf als einen “Fun – Run”, läufst zickzack zwischen den anderen oder nutzt die teilweise stark bewaldeten Seitenränder der Hauptwege. Die letztere Variante ist sehr anstrengend und du musst auf Sträucher und Bäume achten. Nichtsdestotrotz ein netter Lauf mit großartiger Stimmung. Nach 10 km und 01:02:30 kam ich ins Ziel. Nächstes Jahr weis ich allerdings noch nicht, ob ich wieder an diesem Lauf...
Erfolgreiche Halbmarathon-Premiere in Berlin trotz Zahnschmerzen

Erfolgreiche Halbmarathon-Premiere in Berlin trotz Zahnschmerzen

Seit gut einem Jahr habe ich das Laufen für mich entdeckt. Nach meinen ersten 5- und 10,5-Kilometer-Stadtläufen in Berlin stand für mich fest, dass ich mehr will. Ich beschloss, im Frühjahr 2015 an meinem ersten Halbmarathon teilzunehmen. Mit diesem Ziel vor Augen absolvierte ich unzählige Trainingskilometer in der Natur und bei schlechtem Wetter auf dem Laufband. Es lief gut, ich steigerte mich und bald konnte ich die fünf Kilometer sowie die Zehn-Kilometer-Distanz schneller als in meinen ersten Stadtläufen zurücklegen. Mittlerweile war es Winter geworden, der Heiligabend stand vor der Tür. Ich nahm mir vor, an diesem Tag eine 12-Kilometer-Strecke durch die Berliner Innenstadt zu laufen. Es war ein tolles Erlebnis, neben den hektischen Menschen einen entspannten und meditativen Lauf zurückzulegen. Am Abend desselben Tages stellten sich starke Zahnschmerzen ein. Diese wurden immer schlimmer, sodass ich am zweiten Weihnachtsfeiertag in eine Notfall-Zahnarztpraxis gehen musste. Was folgte, war eine schmerzhafte Entfernung des Zahnnervs. Froh, den Schmerz überwunden zu haben, ging ich nach Hause. Aber zu früh gefreut: Die nächsten Wochen wurden schmerzhaft – unzählige Zahnarztbesuche und drei Wurzelkanalbehandlungen folgten. Fast drei Wochen Zwangspause vor dem Berliner Halbmarathon 2015 Unter den Schmerzen war es mir nicht möglich, mein Trainingspensum aufrecht zu erhalten. Zähneknirschend entschied ich mich zu einer Pause, bis der Zahn wieder in Ordnung war. Aus der auferlegten Pause wurde eine Unterbrechung von fast drei Wochen. Nachdem mein Zahn letzten Endes gezogen werden musste, ging es langsam wieder bergauf. Ich fühlte mich wieder fitter und war schon ganz heiß auf meinen ersten Lauf. Fiebernd sehnte ich den Tag meines ersten Trainings herbei. Wie würde es wohl laufen? Ich startete mit einem...

100. Blogeintrag – wundervoll

Hallo meine Lieben, heute schreibe ich tatsächlich meinen 100. Blogeintrag. Als ich mit dem schreiben begonnen habe, dachte ich nie, das ich wirklich so lange dran bleiben würde. Ich bin sehr glücklich  Seit ca. drei Jahren mache ich unaufhaltsam Sport. Sport ist für mich ein wichtiger Puffer, um den dunklen Kreis meiner Depressionen oder meiner Grübelein zu durchbrechen. Ich liebe es meinen Körper zu spüren – ihn an die Grenzen zu bringen. Gestern war es dann endlich so weit – ich habe mich getraut – mein erster 5 km Lauf (ohne Zeitmessung). Ich bin sehr stolz auf mich, denn ich habe die gesamte Strecke bei gleichbleibendem Tempo durchgehalten ☺. Nach ca. 30 Minuten kam ich dann ins Ziel, erschöpft, aber sehr glücklich. Auf dem Bild seht ihr mich nach dem Zieleinlauf. Ich werde ganz sicher an weiteren Läufen teilnehmen, das ist in Berlin zum Glück kein Problem  ☺. Auf die nächsten 100 Einträge, Sport frei eure...
Maifeiertag

Maifeiertag

Hallo meine Lieben, ich habe heute für mich gesorgt 🙂 . Ich war auf dem Riesenflohmarkt am Ostbahnhof in Berlin. Meine Beute : Gefunden habe ich 3 tolle Schälchen für meine kleine Zaubermaus Mu. 3 Bücher, darunter ein ganz tolles Bilderbuch (Schneewittchen) mit wunderschönen Illustrationen aus der DDR Zeit. Die beiden Romane hatte ich schon lange auf meiner Wunschliste und für jeweils 1 € konnte ich nicht anders, als sie gleich mitzunehmen. Über “Ich hasse den Sommer” wird es auf jeden Fall eine Rezension geben, der Klappentext verspricht eine witzige Lektüre :). Wer ganz genau hinschaut entdeckt noch einen kleinen Ansteckpin, den ich ebenfalls gekauft habe – Bummi und Pittiplatsch – für mich ein MUSS. Nun werde ich erst einmal Mittagessen, ich wünsche euch einen schönen Tag eure...
Darf ich vorstellen – EMMA

Darf ich vorstellen – EMMA

Hallo meine Lieben, heute möchte ich euch meine EMMA vorstellen. EMMA wird euch ab jetzt öfter begegnen. EMMA symbolisiert mein inneres Kind. Sie drückt Gefühle, wie Schmerz und Sehnsucht  aus. Ich versuche durch sie den Kontakt zu meinem inneren Kind  zu finden bzw. zu stärken. Wer meinen Blog aufmerksam liest, der weis, dass mir der Kontakt noch nicht recht gelingen will. Ein wenig verhext ist das schon, der direkte Kontakt zu meinem inneren Kind gelingt mir nicht, doch als ich mir neulich Zeit und einen Bleistift in die Hand nahm, entstand das Bild von der kleinen EMMA fast von selbst. EMMA – ein Mädchen, welches für mein inneres Kind stehen soll. Ich werde meine Skizzen mit euch teilen und zu dem jeweiligen Bild kurze Gedanken und Gefühle verfassen. Es hilft mir sehr meine Gefühle zu malen und durch EMMA auszudrücken – bereits erlebtes kann verarbeitet werden und Sehnsüchte oder Wünsche werden visuell sichtbar. Mal sehen, wo mich und EMMA diese Reise hinführt. Mein Skizzenbuch habe ich jedenfalls  ab jetzt immer dabei. eure...

Geschenke? Nein, danke!

Hallo meine Lieben, ihr kennt sicher den Spruch „kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“. Auch verschiedene Anlässe, wie Geburtstage, Weihnachten oder Ostern „verpflichten“ zu schenken bzw. beschenkt zu werden. Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Thema, denn mir selbst fällt es schon immer sehr schwer Geschenke anzunehmen. Fangen wir am Besten ganz vorne an: Ostern steht vor der Tür und vor ein paar Tagen, blitze ein Ereignis in meiner Erinnerung auf – die jährliche Osternestsuche bei meinen Großeltern. Die Körbchen waren einfach versteckt – sie standen sozusagen offensichtlich unter einem Strauch bzw. Baum. Eine leichte Sache also, aber nicht für mich – für mich war es ein Graus. Allein schon auf dem Weg zur „fröhlichen“ Suche, befiel mich ein Gefühl der Enge und inneren Anspannung – „ich muss interessiert wirken“, „ich darf das Körbchen auf keinen Fall gleich finden“. Mit diesen Gedanken, verbrachte ich den Weg, zu einer eigentlich schönen Angelegenheit für Kinder. Nach meiner „Show“ – „wo ist den das Körbchen“, „das habt ihr aber wieder gut versteckt in diesem Jahr“, kam der Teil: Freude zeigen Ich habe bis heute ein gespaltenes Verhältnis zur „Freude“. In meiner Kindheit war es nie richtig und nie genug, wenn ich Freude empfand. Meine Eltern setzten alles daran immer und immer wieder nachzufragen „gefällt dir dein Geschenk auch?“ „freust du dich?“ „das haben wir toll ausgesucht, oder?“ Anspannung Mit der Zeit lernte ich meine „Show der Freude“ perfekt zu inszenieren. Ich wollte den Erwartungen meiner Eltern gerecht werden, schließlich haben sie für mich viel Geld ausgegeben und so ist es doch nur selbstverständlich, dass ich mich angemessen freuen muss. Außerdem wollte...