Imagination als heilsame Kraft – Luise Reedemann

Hallo meine Lieben,

in letzter Zeit habe ich viel gelesen. Was ihr sicher an meinen regelmäßigen Rezensionen gemerkt habt. Mir ging es in letzter Zeit wirklich gut. Ich hatte Lust, an mir zu arbeiten – mich auf „Neues“ einzulassen. Was mir immer noch sehr schwer fällt, ist das „auf mich konzentrieren“ und „bei mir bleiben“. Da ich eine wunderbare und rege Phantasie habe, empfahl mir meine Therapeutin hierfür dieses Buch:

Bevor ich es mir selbst kaufte, übten wir in der Therapie und wandten verschiedene Übungen an. Ich kam wunderbar klar und beschloss, mir das Buch selbst zu kaufen. Ich habe mir vorgenommen, das Buch von Anfang an durchzuarbeiten. Gerade bin ich auf Seite 40 – das klingt nicht viel, aber bereits auf diesen Seiten ist soviel dabei, was ich unbedingt testen und vertiefen möchte.

Beginnen möchte ich mit „vorhandene Ressourcen würdigen“

Ich bin mein größter und schärfster Kritiker. Nie bin ich mit mir zufrieden – immer geht noch mehr, dabei habe ich vergessen, die Dinge zu schätzen, die ich als „gegeben“ oder „normal“ ansehe – z. B. schreiben, lesen und rechnen. In Deutschland gibt es 2 Millionen Analphabeten, somit ist es doch toll und eine Würdigung wert, dass ich schreiben und lesen kann. Meine Liste, die ich mit Dingen fülle, die ich „zu Würdigen lernen möchte“, ist nicht komplett, alles was ihr hier lest, ist in einem ständigen Fluss und wird fortlaufend aktualisiert J

Meine zu würdigenden Ressourcen:

– schreiben

– lesen

– rechnen

– tanzen (hier besonders ZUMBA)

– essen

– schmecken

– kochen

– backen

– sehen

– mit dem Wind um die Wette laufen

– ich habe einen Arbeitsplatz

– reden

– soziale Kompetenzen

– neugierig

– rege Phantasie

Ich merke gerade, wie schwierig das wirklich ist. Ich werde mir Zeit einräumen und  immer häufiger darüber nachdenken, was ich schätzen möchte, um die Liste zu erweitern.

Was ich besonders in Therapiepausen als auch in Krisenzeiten bemerke, ist die Wichtigkeit eines sogenannten Notfall- oder wie im Buch genannten „Ressourcenkoffers“. In diesen imaginären Koffer kommt alles hinein, was das „Überleben“ oder die Krisensituation möglich bzw. erträglich macht.

In meinem Fall sind es:

– mein Wühlfühlbild einer kleinen Hütte auf der Klippe zum offenen Meer. Ich wohne in dem kleinen Häuschen und habe es mir innen gemütlich eingerichtet – Bücher, ein kleiner Ofen und Herd, auf dem ich mir Pfannkuchen mit Marmelade zubereiten kann

– mein Lieblingsfarben „lila“ und „grün“ – wichtig fürs Farbenatmen. Lieblingsfarben als positive Energie einatmen

– meine Katze

– ein tolles Buch voller Abenteuer

– eine Meditationsübung

– eine Imaginationsübung

Auch diesen Koffer werde ich nach und nach noch mehr befüllen J

Lest bald mehr über den Umgang mit Schreckensbildern und die Achtsamkeit.

Bis dahin eure Meggie

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